Sterne zum Leuchten bringen
Heuer laden wir Sie ein, in der Advent- und Weihnachtszeit gemeinsam mit Ihrer Familie symbolisch vier Sterne zum Leuchten zu bringen. Einer dieser Sterne leuchtet auf, wenn Sie miteinander feiern.
In den Impulsen zum Download finden Sie für den Heiligen Abend eine Vielzahl an Anregungen, darunter auch eine kurze Feier – ähnlich jener, die wir unterhalb passend zum 4. Adventsonntag vorbereitet haben.
Denken Sie daran, dass wir Sie mit unserer kostenlosen App "Gutes Leben" noch besser durch die Weihnachtszeit begleiten können. Sie finden die App in den Stores unter dem Suchbegriff "Gutes Leben". Für das Jahr 2026 haben wir wieder sechs spannende Themen für Sie vorbereitet:
» Fastenzeit » Sonntagsbäckereien » Umgang mit Handy & Co. » kleine Stimmen – große Wirkung » gute Geschichten sowie » Türchen auf – Freude rein!
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Es werden keinerlei persönliche Daten benötigt oder abgefragt.
Feier zum 4. Adventsonntag:
Ja sagen wie Maria
Heute brennen alle vier Kerzen am Adventkranz. Weihnachten ist schon ganz nah. Wir hören heute von Maria, der Mutter von Jesus. Der Engel Gabriel sagt ihr, dass sie Jesus, den Sohn Gottes, zur Welt bringen soll. Maria sagt „Ja“ – sie vertraut Gott, auch wenn sie noch nicht alles versteht.
Auch wir sind eingeladen, ja zu sagen zu Jesus und ihm und seiner Botschaft Raum in unserem Leben zu geben und ihn Willkommen zu heißen.
Evangelium (nach Mt 1,18–24)
Ein Engel erscheint Josef im Traum und sagt: „Fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen. Das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Josef hörte auf den Engel und tat, was Gott ihm sagte.
Der leere Platz
In der Familie Berger gab es einen alten Sessel, der nie benutzt wurde. Eines Tages fragte die 11-jährige Paula ihre Oma: „Warum sitzt da nie jemand?“ Die Großmutter antwortete: „Früher haben wir gesagt: Dieser Platz ist für einen Gast oder für jemanden, der Hilfe braucht. Oder auch für Jesus, wenn er zu uns kommt.
Ich habe gehört, dass es in Polen immer noch eine sehr verbreitete Tradition ist, am Heiligabend einen zusätzlichen Stuhl herzurichten – samt Teller und Besteck. Der Platz wird symbolisch bereitgehalten für unerwartete Gäste oder in Gedenken an verstorbene Angehörige oder auch für Familienmitglieder, die nicht anwesend sein können.“
„Das gefällt mir“, rief das Kind, „dann kann ich in Gedanken jeden darauf setzen, den ich will, auch meine Freundin Klara. Es überlegte kurz und stellte dann eine Tasse Kakao auf den Tisch vor den leeren Stuhl. „Vielleicht kommt ja heute jemand.“
Oma schmunzelte und meinte: „Sollte Jesus kommen, bin ich mir nicht sicher ob der einen Kakao trinkt.“
Wir möchten uns auf Jesus vorbereiten und auf ihn vertrauen, auch wenn wir nicht alles verstehen, indem wir
- miteinander beten
- einander segnen
- manchmal über den Glauben sprechen
Bitten
- Für alle, die Schwierigkeiten haben, an dich zu glauben: Lass sie erfahren, dass du sie liebst und ihnen nahe bist.
- Für alle Christinnen und Christen, dass ihr Glaube nicht nur in Worten bestehen bleibt, sondern in Taten lebendig wird und sich in gelebter Nächstenliebe zeigt.
- Für alle jungen Menschen: Stärke in ihnen die Hoffnung und das Vertrauen, dass ihr Leben wertvoll ist und sie Gutes bewirken können.
Für uns selbst: Stärke in uns das Vertrauen, dass du unser Leben begleitest, und lass uns immer wieder „Ja“ zu dir sagen.
Segen
Jesus, wenn wir hier gemeinsam feiern und beten, wissen wir uns mit dir
und allen Christinnen und Christen verbunden.
Es segne uns der gütige Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.