Top-Jugendticket: Preise einfrieren
Wien, 28. Mai 2026: „Die geplante Erhöhung um 14 Prozent trifft Familien in einer Zeit, in der ohnehin nahezu alle Lebensbereiche teurer werden, sehr hart. Erstmals kostet das Top-Jugendticket damit mehr als 100 Euro. Wir fordern daher, die Preise auf dem Niveau von 2025 einzufrieren. Gerade Mehrkindfamilien sind auf leistbare öffentliche Verkehrsmittel angewiesen“, erklärt Christopher Erben, stellvertretender Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes Wien.
„Zusätzliche Belastungen bei Wohnen, Energie sowie den angekündigten Gebührenerhöhungen für Wasser, Kanal und Müllabfuhr setzen Familien bereits jetzt massiv unter Druck. Ausgerechnet beim Top-Jugendticket nun deutlich teurer zu werden, ist das falsche Signal“, so Erben weiter.
Kritik übt der Familienverband auch am Widerspruch zwischen Klimazielen und steigenden Kosten für junge Öffi-Nutzerinnen und -Nutzer: „Wer Jugendliche früh an den öffentlichen Verkehr binden und klimafreundliche Mobilität fördern will, darf den Zugang zu den Öffis nicht verteuern. Wien investiert viel in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, dieser muss aber auch für Familien leistbar bleiben.“




