Seit 1973 vermittelt der Omadienst Leihomas an Wiener Familien. Ohne die Förderung der Stadt musste der Verband die zuständige Mitarbeiterin kündigen. Ab Jänner gibt es den Omadienst damit de facto nicht mehr. Dabei empfiehlt die Stadt das Angebot auf ihrer eigenen Website bis heute.
Wien, [22.10.2026] – Die Stadt Wien stellt die Förderung für den Omadienst des Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien ein. Das geht aus einem Schreiben aus dem Büro von Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling vom 20. Oktober 2026 hervor. Begründet wird die Entscheidung mit der Reform „Kindergarten neu denken“. Gefördert werde künftig nur noch, was „unmittelbar dem pädagogischen Kernauftrag der Kindergärten“ dient. Bisher hat die Stadt den Omadienst mit rund 20.000 Euro im Jahr unterstützt.
Der Katholische Familienverband Wien kritisiert die geplante Preiserhöhung beim Top-Jugendticket scharf und fordert angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten ein Einfrieren der Preise auf dem Niveau von 2025.
Stadt Wien lässt Familien im Stich: Ferienbetreuung darf nicht gekürzt werden
Mit großer Sorge reagiert der Katholischer Familienverband Wien auf die angekündigten Kürzungen bei den Summer City Camps. Angesichts steigender Nachfrage ist ein Abbau von Betreuungsplätzen für Kinder völlig unverständlich und sendet ein fatales Signal an Familien.
Psychische Krisen bei Kindern: Familien warten zu lange auf Hilfe
Lange Wartelisten für Therapieplätze, überlastete Ambulanzen und verzweifelte Familien: Der Katholische Familienverband Wien fordert angesichts der prekären Versorgungslage bei Kindern und Jugendlichen rasche politische Maßnahmen sowie frühzeitig Orientierung und praktische Hilfen für Familien.