Große Verunsicherung herrscht bei vielen Familien über die bereits in Kraft
getretenen Einsparungen der Österreichischen Gesundheitskasse.
Familienverbandspräsident Peter Mender fordert – transparente und
nachvollziehbare Informationen, Abfederungen für Familien mit Kindern und endlich eine Valorisierung der Familienleistungen.
Wien, 11. März 2026. Andrea G. ist verunsichert: Kommende Woche hat sie mit ihrem 14-jährigen Sohn einen Ersttermin beim Kieferorthopäden, um zu klären, ob die Möglichkeit auf eine Gratis-Zahnspange besteht. „Nun wurden offenbar die Voraussetzungen geändert, aber niemand kann mir mehr darüber sagen“, so die junge Mutter.
Gerade rund um den Weltfrauentag am 8. März wird deutlich, wie viel Organisation, Verantwortung und Fürsorge Frauen tagtäglich tragen – oft zusätzlich zu ihrer Erwerbsarbeit und häufig ohne entsprechende gesellschaftliche oder wirtschaftliche Anerkennung.
Wien, 6. März 2026 Frauen übernehmen im Alltag zahlreiche Rollen gleichzeitig und leisten einen enormen Beitrag für Familien und Gesellschaft.
Angesichts des massiven demografischen Rückgangs sind verlässliche
Rahmenbedingungen für Familien essentiell. Der arbeitsfreie Sonntag ist in diesem
Zusammenhang ein Puzzlestein, ist der Katholische Familienverband überzeugt.
Wien, 3. März 2026. Der Katholische Familienverband setzt sich als
Gründungsmitglied der Allianz für den arbeitsfreien Sonntag seit 25 Jahren für den
dessen Schutz ein. Denn gemeinsame, verlässliche Zeit ist kein Luxus, sondern eine
zentrale Voraussetzung für gelingendes Familienleben und echte Vereinbarkeit. In
einer Zeit des massiven demografischen Rückgangs – 2025 gab es in Österreich
zum 6. Mal in Folge mehr Sterbefälle als Geburten – braucht es
Rahmenbedingungen, die Menschen ermutigen, „Ja“ zum Kind zu sagen. Ein
gemeinsamer freier Sonntag ist dafür ein wesentlicher Baustein: Er schafft Raum für
Beziehung, Erholung, Glauben und gelebte Gemeinschaft.
Mit 75.700 Geburten im Jahr 2025 erlebt Österreich einen historischen Tiefstand und liegt deutlich unter dem Wert, der für eine stabile Bevölkerungsentwicklung notwendig wäre. Dies stellt die gesamte Gesellschaft vor eine große Herausforderung.
Wien, 27. Februar 2026. Das „Institut für Ehe und Familie“ organisierte am 24. Februar 2026 in Kooperation mit dem Katholischen Familienverband eine Veranstaltung, in der Politik, Wissenschaft und Kirche sich austauschten und Eltern zu Wort kamen, was sie zu einem JA zum Kind motiviert hat.
Dabei sind sich die anwesenden ExpertInnen einig: Es muss zu einem Umdenken kommen, und der Fokus der Politik sollte klar auf der Steigerung der Geburtenrate liegen.
Der Katholische Familienverband fordert mehr Information für einen bewussteren Umgang mit KI Chatbots in Familien und Schulen.
Wien, 10. Februar 2026. Nahezu alle Jugendlichen und zwar 94 Prozent zwischen 11 und 17 Jahren verwenden KI-Chatbots, zeigt eine Studie, die im Auftrag von Saferinternet durchgeführt wurde. Überraschend dabei ist, dass die künstliche Intelligenz nicht nur für schulische Zwecke und Hausaufgaben genutzt wird (73 Prozent tun dies), sondern die Chatbots bereits ähnliche Aufgaben wie Bezugspersonen übernehmen: Fast ein Viertel der Befragten gab an, mit der KI freundschaftliche Unterhaltungen zu führen, 29 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ein Chatbot so etwas wie ein Freund sein kann und ein Viertel der Jugendlichen gab an, dass es ihnen leichter fällt, mit Chatbots über persönliche Themen zu sprechen als mit ihren Mitmenschen.
Englische Studie zeigt positive Auswirkung von Enkelbetreuung auf die geistige Gesundheit, auch Leihomas profitieren.
Wien, 3. Februar 2026. Eine Studie aus England lässt aufhorchen: Personen, die regelmäßig ihre Enkel oder andere junge Kinder betreuen, schnitten bei kognitiven Tests deutlich besser ab als jene, die wenig Kontakt zur jüngeren Generation haben.
2.000 Personen über 50 Jahre nahmen an der Langzeitstudie teil, die deutlich zeigt: Der soziale Austausch zwischen den Generationen stärkt nicht nur den Zusammenhalt in der Familie, sondern hilft auch, sich im Alter geistig fit zu halten.
Die Familienorganisation begrüßt Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel und fordert steuerfreie Babyprodukte.
Wien, 15. Jänner 2026. „Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ist ein erster und wichtiger Schritt zur Entlastung der Menschen, allerdings ist sie für viele Familien nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, beurteilt Peter Mender, Präsident des Katholischen Familienverbandes die von der Bundesregierung angekündigte Steuersenkung und fordert, diese auch auf Babynahrung auszuweiten und eine komplette Steuerbefreiung für Babywindeln.